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Dienstag, 3. März 2009

Sahara Libre!

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zurück aus der Wüste, schon wieder ganz angekommen hier in Madrid, aber mit vielen neuen Farben, Tönen, Gedanken, Gefühlen aus der Westsahara. Beeindruckt von der ewigen weite der Wüste, die sehr belebt ist und nach Feldblumen duftet und einst ein grosses Meer war. Dromedare und Ziegen mit Hirten, die in Zelten mit ihren Familien wohnen. Wenig Wasser, tausende Jahre alte Felsmalereien, Stille, versteinerte Korallen mitten in der Wüste, Teerituale, Nomadenstimmen, Luftspiegelungen, undendlich viele Sterne, Sand knirscht überall. Dann: die Mauer, schwer bewacht von hunderten von marrokkanischen SoldatInnen, davor und dahinter, mehere millionen Antipersonen Mienen, eine liegt direkt vor mir. 200 000 Menschen in Flüchtlingslager in der unwirklichsten Gegend, die man sich vorstellen kann. Im Staub, abhängig von den Hilfsgütern, die geschickt werden. 30 Jahre warten auf die Unabhängigkeit, Afrikas letzte Kolonie, ein Volk vergessen am Rande der Wüste. Permanente Arbeitslosigkeit und keine Zukunft für die Jugend, die bereit ist, wieder in den Kampf zu ziehen, um ihr Land zu verteidigen und als MärthyrerInnen zu sterben. Wiederaufbau, Hoffnungsschimmer? Keine Ahnung von was ich spreche? Dann googelt mal fleissig.

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Mauer und Antipersonenmiene
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Flüchtlingslager Smara, 40 000 EinwohnerInnen
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Dromedar
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Ich
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Fric

Sonntag, 1. Februar 2009

leise rieselt der schnee schnee schnee ....

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Jetzt bin ich hier in Madrid, im südlichsten Südland Europas, wo Trockenheit und Hitze eigentlich das Klima bestimmen. Und jetzt bin ich da und es schneit wie es im ganzen Winter in Dornbirn nicht geschneit hat. Heute waren wir sogar ein paar Stunden eingeschneit (was nicht bedeutet, dass meterhoch Schnee lag, aber 10cm reichen hier schon). Da funktioniert nix mehr und die Autos mit den Sommerreifen gleiten da nur noch so dahin. Da bleibt alles zuhause, so wie auch wir, im Haus von Joses Eltern ausserhalb von Madrid. Es hat 6 Stunden durchgeschneit. Da haben die Stare aber blöd geschaut und recht geschimpft, wie sie da wieder ins vermeitlich frühlingshafte Spanien gezogen sind und alles mit Schnee bedeckt war. Zum Glück haben die Eltern vom Jose Olivenbäume im Garten, deren Oliven nicht abgeerntet wurden. Die Aufregung war groß bei den Staren, die sich nicht mehr auskannten mit dem Wetter. Wir verstehen es auch nicht, das nennt man dann wohl KLIMAWANDEL. Aber schlussendlich haben wir uns auf die Straße gewagt, richtung Großstadt und das hat dann doch überraschend gut geklappt. Kurzer Stau wegen Auto-schauen-das-kopfüber-im-Graben-lag, und dann sind wir doch recht flott wieder zwischen den madrider Backsteinhochhäusern angekommen. Im Matsch. Wunderschön, wie ihr euch vorstellen könnt. Das gute daran: Wir ziehen in einem Monat in eine recht große und helle Wohnung im Zentrum von Madrid. Wieder zu dritt, mit einer Freundin vom Master. Nerea. Die Wohung hat sogar zwei Balkönchen und einen gemeinsamen Garten (obwohl ich vermute, der Garten wird eher ein zugepflasteter Innenhof sein, aber wir lassen uns mal überraschen...). Ich fühl mich schon wie eine richtige Migrantin. Leider schaff ich es nicht mich mehr bei euch zu melden. Aber wenn dieser pseudo-gender-master dann endlich vorbei ist, hab ich mehr Zeit und dann meld ich mich wieder öfter bei euch. Hoffe euch gehts gut. Kisses from winterwonderland

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Operation Croac

Nach einem arbeitsreichen Wochenende auf dem Kongress von Ecologistas in Acción, bei wenig Schlaf und das auf dem Boden in einer Squash-halle, Tanz und Sitzungen, bin ich wieder zurück im tosenden Madrid. Viel hab ich nicht gesehen von Valencia, aber den Hafen, den kenn ich jetzt recht gut ;)

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http://www.ecologistasenaccion.org/spip.php?article6253

http://www.ecologistasenaccion.org/spip.php?article12990

¡Necesitamos menos para vivir mejor! (wir brauchen weniger, um besser zu leben).

love, peace and ecology! ;)
Julia

Dienstag, 2. Dezember 2008

vorweihnachtlicher stress

an alle, die noch jeden tag in meinen blog schauen, obwohl es hier nicht viel zu sehen gibt: ich lebe noch!!! vor allem in hinblick darauf, dass ich in 2,5 wochen im flieger sitze und richtung schnee unterwegs bin, ins neu renovierte weingärtnerhaus. und zu silvester auf die silvestermeile in wien (muss nicht unbedingt sein).
ich arbeite viel und schnell, manchmal im spanischen chaos, manchmal nicht. die uni ist auch recht anstrengend, vor allem weil ich keine wirklichen wochenende habe, wegen der arbeiten, die ich schreiben muss. aber ich lern viel und bin schon total auf genderperspektive den ganzen tag, was nerven kann (mich selber auch).
jetzt hab ich aber mal eine kerze angezündet, die zwar nicht sehr vorweihnachtlich aussieht, aber immerhin: kerzenlicht.

ich spring jetzt ins bett.
buenas noches
julia

Sonntag, 19. Oktober 2008

home for christmas

Liebe Leute, ich habe gestern den Flug in die Heimat gebucht. Ich komme am 21.12 am Abend in Zürich an und fliege am 6.1. wieder nach Madrid. Ich freu mich schon sehr!!

Bei mir ist es diese Woche richtig losgegangen, mit Arbeit und Studium. Es ist ziemlich anstrengend, aber ich denke, nach einer kleinen Gewöhnungsphase, wird sich mein Körper schon darauf einstellen. Was wohl am schwierigsten ist, ist dass ich den ganzen Tag nur sitze und null Bewegung habe, und Zeit für Sport ist auch nicht drin... Heute muss ich auf jeden Fall noch joggen gehen, damit meine Muskeln nicht ganz dahinschwinden.
Der Master ist ganz in Ordnung und bis jetzt auch sehr interessant. Es sind halt vier Stunden Frontalunterricht pro Tag in einem Keller ohne Fenster, auf wahnsinnig ungemütlichen Stühlen - aber die werden eh bald ausgewechselt. Der Inhalt ist aber recht interessant und ich lerne einiges neues dazu. Vielleicht mach ich im April bei einem Simone de Beauvoir Symposium mit. Dafür muss ich mir aber noch ein gescheites Thema suchen...Also, wenn jemand eine Idee hat, bitte um Verständigung!
Der José ist gerade Richtung Prag aufgebrochen, wo er eine Woche mit seinen europäischen friends of the earth über seine Klimawandelkampagne diskutiert. War natürlich wieder viel zu spät dran, mal sehen ob er den Flieger nicht verpasst (mir persönlich wär das ja recht...hihi).

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Ich bin unter der Woche fast nie zuhause. Bei den Ecologistas en Acción bin ich jetzt auch schon ein bisschen mehr in die Gruppe integriert und es macht sehr viel Spass, obwohl der soziale Kampf recht zeitaufwendig ist. Bei unserer Bio-Essen-Cooperativa sind wir dazu noch mit neuen Aufgaben betraut worden... das heisst unter der Woche: rastloses Hasten durch die Stadt. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte, aber momentan habe ich noch sehr viel Energie!

Freu mich auf baldige Besuche und auf jegliche Nachrichten von euch!!
besos

Montag, 29. September 2008

Die rechte Erschütterung

Ich traute ja gestern meinen Augen nicht recht, als ich um halb 7 die Wahlergebnisse auf derstandard.com las! Fast 30% BZö und FPÖ zusammen! Und der Strache beansprucht das Kanzleramt! Euch kann man auch nicht einen Moment alleine lassen, da in Österreich! Kaum bin ich weg, und ihr (ok, ihr meine lieben BlogleserInnen wart das sicher nicht) wählt die extreme Rechte! I packs no immer nid!
Wer auswandern will: Spanien wäre eine Möglichkeit. Die Sozialisten haben die absolute Mehrheit, obwohl als "links" würde ich die auch nicht bezeichnen. Aber immerhin: Homosexuelle können hier heiraten und haben die gleichen Rechte wie Heterosexuelle (Können also auch Kinder adoptieren usw.), hier gibts eine Frauenministerin und viele besetzte Häuser und eine sehr aktive linke autonome Szene!

Also, falls der H.C. Kanzler wird: Ab zum Flughafen!!
Besos
Julia (die erschütterte Wahlbeobachterin und Briefwählerin fernab im Süden!)

Freitag, 26. September 2008

Last days of beeing just a student...

Hola tod@s!!
Obwohl ich nicht weiß ob überhaupbt noch jemand hierher schaut (weil mir niemand mehr auch nur einen Kommentar widmet!), schreib ich mal die News, die es hier in Madrid so gibt, denn es hat sich auch wirklich einiges getan.
Das wohl größte Ereignis für mich persönlich ist wohl, dass ich ab Mittwoch anfange zu arbeiten! Es ist kein "richtiger" Job, sondern eine Art "Arbeitstipendium" an der Uni. Ich bin im "oficina de acciones solidarias y desarollo" und freu mich wirklich, dass die mich genommen haben. Obwohl es ist mies mies mies bezahlt, aber ich war jetzt schon einige Male dort, und die Leute sind glaub ich sehr super. Und das ist sehr wichtig für mich. Ich bin dort für den Europäischen Freiwilligendienst zuständig, vor allem. Aber es gibt auch anderes zu tun, wie Kurse organisieren, diverese Aktionen machen etc. Also, ich bin ganz zufrieden, vor allem weil ich da einen Haufen Leute kennen lernen werde. Ich werde brav networken, denn so finden sich schließlich die Jobs...
Der Master beginnt Mitte Oktober und ich muss nur vom Büro über die Straße und ich bin schon im Gebäude, wo ich Unterricht habe. Also ganz praktisch.

So, that is my personal news. Ganz kurz.
Wie gehts euch so?
Besos Julia (the scrubs adict)

Montag, 15. September 2008

Kälte & Schnee: Wintereinbruch im September??

Nicht hier! Hehe!!

Das ist ein Schadenfreudeblogeintrag!!!


Man/Frau verlgeiche:

September in Vorarlberg:
FastResource-aspx

September in Spanien, la Rioja:
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Naaa! Wer kommt! Kommt kommt kommt kommt kommt...

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