Sahara Libre!

zurück aus der Wüste, schon wieder ganz angekommen hier in Madrid, aber mit vielen neuen Farben, Tönen, Gedanken, Gefühlen aus der Westsahara. Beeindruckt von der ewigen weite der Wüste, die sehr belebt ist und nach Feldblumen duftet und einst ein grosses Meer war. Dromedare und Ziegen mit Hirten, die in Zelten mit ihren Familien wohnen. Wenig Wasser, tausende Jahre alte Felsmalereien, Stille, versteinerte Korallen mitten in der Wüste, Teerituale, Nomadenstimmen, Luftspiegelungen, undendlich viele Sterne, Sand knirscht überall. Dann: die Mauer, schwer bewacht von hunderten von marrokkanischen SoldatInnen, davor und dahinter, mehere millionen Antipersonen Mienen, eine liegt direkt vor mir. 200 000 Menschen in Flüchtlingslager in der unwirklichsten Gegend, die man sich vorstellen kann. Im Staub, abhängig von den Hilfsgütern, die geschickt werden. 30 Jahre warten auf die Unabhängigkeit, Afrikas letzte Kolonie, ein Volk vergessen am Rande der Wüste. Permanente Arbeitslosigkeit und keine Zukunft für die Jugend, die bereit ist, wieder in den Kampf zu ziehen, um ihr Land zu verteidigen und als MärthyrerInnen zu sterben. Wiederaufbau, Hoffnungsschimmer? Keine Ahnung von was ich spreche? Dann googelt mal fleissig.

Mauer und Antipersonenmiene

Flüchtlingslager Smara, 40 000 EinwohnerInnen

Dromedar

Ich

Fric
juliaylasfresas - 3. Mrz, 15:31
